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Die Familie | Probleme | Erfahrungsbericht Probleme Teil II
Nach 5 Tagen war mir dies zu viel, und so beschloss ich, mich mit dem Area Representative meiner amerikanischen Organisation in Verbindung zu setzen. In einem Telefongespräch wurde mir dann befohlen, dass ich mich gefälligst anzupassen hätte und die Regeln beachten sollte. Ich sollte noch einen Monat warten und sehen, wie sich die Situation entwickelt. Widerwillig habe ich mich auf diese Vereinbarung eingelassen. Der Sohn der Familie fungierte als eine Art Spion und fand schliesslich heraus, dass ich auf der Suche nach einer neuen Familie war. Seitdem hat meine Gastfamilie nur noch Lügen über mich bei der Organisation verbreitet und Sachverhalte falsch dargestellt. Ihr Ziel schien es zu sein, mir die Schuld in die Schuhe zu schieben und mich auf dem schnellsten Weg zurück nach Deutschland zu schicken. Sie hatten Angst, dass die ganze Sache ihren Ruf in der Nachbarschaft ruinieren könnte. Beinahe wären sie mich auch losgeworden. Sowohl die amerikanische (ISE) als auch die deutsche (fee) Organisation gaben mir die Schuld für alles. Mein Gastvater war von Beruf Polizist und ich vermute, dass er dadurch sämtliche Leute, unter anderem den Area Represantative, kannte. Hier ein anderes Beispiel, was für Streitereien gesorgt hatte. Ich hatte Interesse an einem Rockkonzert bekundet. Meine Gasteltern hingegen behaupteten, ich hätte mir diese Karten bereits gekauft. Ich hätte ausserdem gesagt, dass man sich als Austauschschüler nicht an die Ausgangszeiten zu halten habe. Ausserdem wurde mir vorgeworfen, dass ich Gewalt verherrlichende Filme schauen würde. Ich hatte mir lediglich die Filme Alien-Legacy, Kiss und ers gekauft. Ich weiss jetzt nicht, wer diese Filme kennt, aber meiner Meinung nach sind es normale Actionfilme. Als krasser Kontrast zeigte mir mein Gastvater dann seine ganze Waffensammlung im Schlafzimmer, aber Waffen sind sowieso ein Kapitel für sich in den USA. All diese schlimmen Vergehen wurden dann also gegen mich verwendet. Eines Tages wurde mir dann spät abends mitgeteilt, dass man eine neue Familie für mich gefunden hätte. Und zwar in Ohio. Erst war ich dagegen, da ich ja in der Schule schon erste Freunde gefunden hatte, aber schliesslich überlegte ich es mir doch anders und saß am nächsten Tag im Flugzeug nach Ohio. Ich war echt gespannt auf meine neue Familie und habe mir gesagt, dass ich wieder nach Hause fliegen würde, wenn das dieses Mal wieder nicht klappt. Doch es kam ganz anders. Meine neue Familie entpuppte sich als äußerst nett, und auch in der Schule fühlte ich mich gleich wohl und werde dort meinen Highschool-Abschluss machen. Von
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