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Gastfamilen USA Probleme

Die Familie | Probleme | Erfahrungsbericht

Probleme

Was tun, wenn man mit seiner Gastfamilie nicht zufrieden ist?

Da ich zuerst in einer unangenehmen Gastfamilie gelandet war, habe ich genug Erfahrung, um diese Frage zu beantworten.
Wenn man sich für ein Austauschprogramm beworben hat und die ersten Formulare zum Ausfüllen ins Haus kommen, sollte man gewisse Eingrenzungen bei der Familie machen, auch wenn die Organisationen oft sagen, dass es nicht auf Religion, Haustiere und ähnliches ankommt.
Wer etwas Bestimmtes nicht mag, sollte dies unbedingt vermerken. Denn wo ist der Sinn, ein Jahr in einer Familie zu verbringen, in der es euch aus diesem bestimmten Grund nicht gefällt? Um soviel Spielraum wie möglich zu haben, sollte man sich so früh wie möglich anmelden und der Organisation diverse Einschränkungen mitteilen.
Ich habe mich relativ spät angemeldet und konnte gar keine Einschränkungen machen. Ich habe erst spät erfahren, wo ich mein Jahr verbringen sollte. Dies war in Tulsa, der zweitgrössten Stadt des Staates Oklahoma.
Ich kam in eine Baptistenfamilie, die man in der unteren Schicht einteilen kann. Ich kann hier nicht alles erläutern, aber werde einige Beispiele nennen. Das Haus war vergleichbar mit einer Studentenwohnung und vom Platzangebot viel zu klein für die Familie und noch einen Austauschschüler. Die Familie hatte 4 Papageien, die den ganzen Tag durch das ganze Haus kreischten. Mein Gastvater bot mir schliesslich Ohrstecker an. Mein Essen musste ich mir teilweise selber kaufen. Gegessen wurde nicht am Esstisch, da dort wegen der Vögel kein Platz mehr war, sondern auf der Couch im Wohnzimmer. Mit dem Teller auf dem Schoss habe ich mich regelmässig bekleckert. Die Papageien selbst sind frei herumgelaufen und haben sämtliche Stellen des Hauses mit Kot verschmiert.

Lesen Sie im 2. Teil, was man bei möglichen Problemen mit der Gastfamilie für Möglichkeiten hat, damit die Sprachreise dennoch ein großer Erfolg wird. Hier geht es zum Teil II