Costa Rica - 3 Wochen „Im Land der Ticos“  Am Ende meines 10 monatigen Aufenthaltes in den USA flog ich noch 3 Wochen zu meinen Verwandten nach Costa Rica. Am 19. Juni 2003 ging es los und ich startete von Philadelphia aus nach San José, CR. Der Flug war sehr gut und man konnte herrlich das grün der Berge sehen als wir landeten. Costa Rica ist einfach nur grün! Als ich aus dem Flugzeug kam umwehten mich immer noch warme 28 Grad und das im Winter. Ich hatte es mir ein wenig kühler vorgestellt, da gerade Regenzeit war. Dem war aber nicht so, und das war auch nicht schlimm. Ich wohnte die 3 Wochen in einem Haus am Rand von San José. Das es dort gefährlich war lernte ich schnell kennen. Das Haus hatte sehr hohe Zäune, die in San José einfach notwendig sind, da sehr viel geklaut und eingebrochen wird und die Drogenhändler an der Tür klingeln. (Einige sind sogar mit Stacheldraht versehen.) Es gibt viele arme Leute in Costa Rica und trotzdem bezeichnet man es als „die Schweiz Mittelamerikas“. Die Nachbarländer sind Nicaragua und Panama. Diese Länder sind noch viel ärmer und so kommen viele Leute nach Costa Rica um Arbeit zu finden. Jedoch gibt es nicht soviel Arbeit in CR und die Leute müssen selbst kämpfen um zu überleben.  Costa Rica lebt von Tourismus und Kaffee. Der Kaffee bringt Ihnen heutzutage aber nicht mehr viel ein, da z.B. die Europäer viel zu wenig Geld dafür bieten. So verkauft man die großen Kaffeeplantagen das sie als Wohngebiete genutzt werden können. Ich selbst war einen Tag auf einer Kaffeeplantage in Tres Rios und auch bei den Kaffeetestern in Cartago. Es war wirklich spannend zu sehen, wie Kaffee eigentlich aussieht, produziert und „geschmeckt“ wird.  Cartago ist nur ungefähr eine Stunde von San José entfernt und dort befindet sich einer der Vulkane. Man braucht ungefähr drei Stunden von San José hoch zum Vulkan Irazu, aber es lohnt sich, man hat einen wunderbaren Ausblick! à Über ein Wochenende fuhren wir auch noch nach Puntarenas, westlich von San José. Wir blieben dort in einem Hotel am Strand. Da wir zu viele für ein Auto waren, fuhren mein Cousin, Ich und ein anderer Cousin von ihm mit einem Bus eines Hotels mit. Dieser Bus sah aus wie einer der Dschungelbusse aus dem TV. Das ganze Gepäck kam aufs Dach und innen drinnen quetschten sich die Leute. Die Fahrt durch die tropischen Wälder war etwas unbequem und dauerte cirka 3 Stunden. Costa Rica bietet viele Sehenswürdigkeiten; es gibt Vulkane, tropischen Regenwald und unglaublich schöne Strände. Um schöne Sandstrände zu erleben, muss man von San José mindestens 8-9 Stunden mit dem Auto an die Ostküste des Landes fahren. Was mir sehr stark auffiel waren die großen amerikanischen „Malls“. Sie passen irgendwie gar nicht in das grüne Costa Rica mit den zum Teil schlechten Strassen. Auch nicht die McDonalds und Burger King Läden und all die anderen „Erfindungen“ der USA. Ich fand es auch sehr schön mal aus dem Hightech-Dschungel (USA, Deutschland etc.) raus zukommen und ein Land zu erleben, wo man nicht so hochmodernisiert ist. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen mal einen Abstecher nach Costa Rica zu machen.  zurück
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