Mein Jahr in Kalifornienzurück zur Sprachreisen Infoseite Während der Zeit bis zu meinem Abflug nahm ich noch ersten Kontakt zu meiner Gastfamilie auf, nahm an einem Vorbereitungsseminar von meiner Organisation teil (auf jeden Fall empfehlenswert) und verabschiedete mich von allerhand Leuten. Am Tag des Abfluges war ich schließlich viel zu aufgeregt um wirklich traurig zu sein. Nach einem ziemlich langen Flug, 9 Stunden Zeitumstellung und einem Temperaturunterschied von knapp 20 Grad landete dann mein Flugzeug in Sacramento, wo mich meine ältere Gastschwester abholte. Nach einer kurzen Begrüßung fuhren wir dann Richtung Lodi, wo meine Gastmutter schon auf mich vorm Haus wartete und mich ganz herzlich begrüßte. Mein Gastvater und meine zweite Gastschwester lernte ich erst später kennen, da er auf Geschäftsreise in Washington, D.C. und sie auch nicht zu Hause war. Im Nachhinein sollte sich aber herausstellen, dass ich die meiner Meinung nach super perfekte Gastfamilie getroffen hatte, die mit mir viel machte und mir sehr viel ermöglichte.  Meine Familie Schon nach nur einer Woche Gewöhnung an die Zeitumstellung und die Hitze (bis zu 45 Grad im Schatten) musste ich das erste mal zur Schule. Ich war echt gespannt auf meinen ersten Tag an einer "High School". Von Anfang an wurde deutlich, wie unterschiedlich doch das deutsche und amerikanische Schulsystem sind. Zu Beginn kam es mir vor, als wäre alles hektisch und total unübersichtlich, dazu kam dann noch der amerikanische Slang, der doch so anders als "unser" Schulenglisch ist. Allerdings wurde mir die Eingewöhnungsphase durch viele Hilfsbereite "Amis" erleichtert und schon bald wurde ich selbst Teil des "Student Body". Daher gewöhnte ich mich auch sehr schnell an die neue schulische Umgebung. Auch waren bald anfängliche Verständnisschwierigkeiten mit anderen Schülern und im Unterricht bewältigt und die High School fing an zu dem zu werden, was sie so besonders macht. Bis heute vermisse ich noch die Lunches mit anderen Schülern (und das damit verbundenen "sozializing" auf verschiedensten Ebenen :-) ) und viele andere Kleinigkeiten, die das Highschoolleben positiv beeinflussen. Nach der Schule fanden immer sehr viele (schulische) Aktivitäten statt, an der sich auch sehr viele Schüler beteiligten. Besondere Bedeutung kamen dabei den verschiedensten Sportarten zu. Da mehrere meiner neuen Freunde Waterpolo spielten und ich mir auch mehrere Spiele anschaute, wurde ich schließlich ins Team aufgenommen. Während der nächsten Monaten erfuhr ich, welche Bedeutung den Sportteams der Highschool wirklich zukommt. Zwar geht es meist in erster Linie auch um den Spaß am Spiel, doch sind gute sportliche Leistungen auch der Schlüssel zu teureren "Scholarships" an Universitäten, ohne die einige Schüler gar nicht die Gebühren an den Universitäten bezahlen könnten. Schließlich wird aber auch der "School Spirit" und der "School Pride" an den Sportarten, besonders bei Football und Basketball, deutlich. Bei jedem einzelnen Spiel sind die Tribünen gut gefüllt und es herrscht immer eine super Stimmung. Die Tatsache, dass es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, rückt dabei leicht (und schnell) in den Hintergrund.  Nightralley als Intro zum Homecomingspiel Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter
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