Reisebericht - Halifax/Kanada Hier eine kurze Übersicht meines Aufenthalts in Kanada vom 17. Juni bis zum 2. August 1999 Zur Reise Am 17. Juni um 14. Uhr startete ich vom Flughafen Frankfurt, um in etwa zehn Stunden Halifax in Ostkanada zu erreichen. Die siebenwöchige Reise sollte eine Reise sein, die Urlaub mit einer Sprachreise kombiniert. Vier Wochen besuchte ich das "International Language Institute" , um mein Englisch aufzufrischen und zu verbessern. Gewohnt habe ich bei einer Gastfamilie in Halifax. Zum Ort Weitere Informationen zu Halifax Die Kanadische Provinz Nova Scotia mit ihren 900.000 Einwohnern liegt etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Genf oder Bordeaux, hat ungefähr die Größe Niedersachsens und eine 7.578 km !!! lange Küste. Die Stadt Halifax ist die Hauptstadt Nova Scotias, hat um 350.000 Einwohner und gehört zu den sichersten Städten Nordamerikas. Im Juli 1999 feierte sie ihren 250sten Geburtstag 
| Klima und Wetter | Der Atlantik hat einen mäßigenden Einfluss auf das Klima in Nova Scotia. Die Winter sind relativ mild, die Sommer etwas kühler als in den kontinentalen Landesteilen. Die Temperaturen in Halifax sind typisch für die ganze Provinz: Sie betragen im Januar durchschnittlich –3,2 °C, im Juli durchschnittlich 18,3 °C (Frankfurt a. M. hat 17,4° C). Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1 320 Millimeter. Der Sommer 1999 war besonders heiß. So gab es im Juli nur wenige Tage mit Niederschlägen. | | Ausflug nach Cape Breton Island und Prince Edward Island I | Bevor die Schule begann, hatte ich erstmal zehn Tage Zeit, um die Umgebung kennen zu lernen. In der Zeit habe ich auch mit der Sprachschule einen Ausflug nach Cape Breton Island und Prince Edward Island unternommen. Die wunderschöne Reise dauerte eine Woche. Am ersten Tag sind wir mit gemieteten Vans von Halifax nach Baddeck auf Cape Breton Island gefahren. Dort besuchten wir das Museum von Alexander Graham Bell, dem Leonardo da Vinci der Neuzeit, der nicht nur das Telefon sondern auch hunderte andere technische Neuerungen entwickelt hat. Als nächstes machten wir wir uns auf den Weg zu unseren Unterkünften. Nach einem Abendessen (Hummer, Muscheln) haben wir diesen wunderschönen Sonnergang beobachten können. 
Sonnenuntergang an der Westküste Cape Breton Islands Ausflug nach Cape Breton Island und Prince Edward Island I Am zweiten Tag waren wir "Whale Whatching", auf der dreistündigen Fahrt haben wir auch Wale gesehen. Den Abend verbrachten wir beim Lagerfeuer am Strand. Den folgenden Tag verbrachten wir auf der Straße. Zuerst sind wir durch den "Highland National Park" mit wunderschönen Bergen und Aussichten auf den Ozean gefahren. Wir machten einen Zwischenstopp am "Ingonish Beach", wo wir auch ins Wasser gehen konnten, auch wenn es nur 15°C kalt war. Am Abend erreichen wir die Festung "Fort Louisbourg" bei Louisburg an der Ostküste. In dieser Stadt übernachteten wir einmal. Am nächsten Tag ging es mit einer langen Fahrt los. Wir waren über vier Stunden nach Pictou unterwegs, von wo wir mit der Fähre auf Prince Edward Island übersetzten. Bevor wir unsere Unterkünfte bezogen, hatten wir eine Gelegenheit Erdbeeren zu sammeln. Der folgende Tag begann mit einem Museumsbesuch, dann folgte das Reiten in der Natur, und endete mit einem Musical-Besuch. Am letzen Tag gingen wir noch einmal an den Strand. Dort soll das Wasser wärmer sein als an jedem Ort an der Ostküste nördlich von Florida. Dann machten wir uns auf den Weg nach Halifax über die 13 Kilometer lange Brücke, die Prince Edward Island mit der Provinz New Brunswick verbindet. Schule Am ersten Schultag in der Sprachschule ILI (International Language Institute) haben einen Einstufungstest machen müssen. Danach ging es los. Der Schulalltag war angenehm. Nach der Schule und am Wochenende konnten wir sehr viel unternehmen, da zum einen die Stadt Halifax und Umgebung interessante Möglichkeiten bot und zum zweiten die Aktivitäten auch durch die Schule sehr gut organisiert waren. So waren wir regelmäßig am Strand, haben Kajak und Kanu-Fahrten unternommen, haben Museen und interessante Plätze in der Umgebung besucht, wie z.B. Peggy's Cove, den berühmtesten Leuchtturm Kanadas oder Nationpark Blomidon mit den größten Gezeiten der Welt. An einem Wochenende campten wir Kejimikujik National Park, dem größten Nationalpark Nova Scotias mit wunderschöner Natur und sehr lauten Ochsenfröschen, die mit ihrem Brüllen das Schlafen im Zelt schier unmöglich machten.  | | | zurück | | copyright by
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