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Sprachreise USA Einkaufen Teil II

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Einkaufen Teil II

 Aus den riesigen Schränken in langen Tiefkühlstraßen im Supermarkt wandern immer Burritos (mexikanisches Essen ist "in" in Amerika) und Unmengen von Eis in den Einkaufswagen. Sogar Obst gibt es tiefgefroren. Fleisch und Käse findet man selten frisch und nicht vakuumverpackt - und wenn, dann auch nur sehr teuer. An Brot gibt es 1000 verschiedene Sorten. Von weichen Toastbroten, von dem die Amis sogar die noch so weiche Rinde und Kantstücke liegen lassen. "Richtiges" Brot findet man vielleicht einmal nach langer Suche durch viele Geschäfte - oder man beschränkt sich einfach auf das Selberbacken. Für das Frühstück hat man in langen Regalen auch eine große Auswahl an Müsli (cereals).
In den meisten Supermärkten gibt es gleich auch noch eine kleine Bank oder eine Apotheke, falls man sich nicht schon direkt aus den Regalen bedient hat. Alkohol und Zigaretten sind (immer) abgegrenzt erhältlich, aber ohne Ausweis oder unter 21 kommt man dort auch nicht hin. Meistens wird sogar noch der Ausweis verlangt, wenn man aussieht wie 30.
Wie gesagt: in Stores findet man alles. Aber in den sogenannten Factory Outlets, also Fabrikverkauf, oder auch Thrift Sotres (Second Hand Läden) bekommt man so manches noch billiger. Falls man nur auf der Suche nach Klamotten ist, hat man in Malls eine große Auswahl. Dort gibt es eine Menge Shops, alle unter einem Dach, meistens in 5 oder mehr Stockwerken. Spaß gibt es beim Shoppen allemal, da die Amis doch eine viel größere Auswahl haben, die meistens im Kitsch endet. Wer Elektrogeräte oder ähnliches kauft, sollte auch an Batterien oder Stromstärken denken.
Hier in Alaska ist das Einkaufen sowieso etwas anders als in Deutschland und dem Rest der USA. Wir sind zwar trotz aller Vorurteile auf dem neusten Stand der Zivilisation, aber trotzdem müssen alle Produkte nach Alaska geschifft werden, was den Preis wieder mächtig ansteigen lässt. Nur das Benzin ist so billig wie sonst nirgends. Als Austauschschüler sollte man aber in der ersten Zeit erst einmal alle Preise vergleichen und so ein Gefühl dafür bekommen. Wenn man einmal weiß, was überhaupt Mode ist, kann man sicher sein, was man kauft und sein kleines Taschengeld besser einteilen. Sowieso sollte man schauen, wie man sein Geld einteilt, weil man ja für wirklich alles, von Kleidern, Kosmetik, Urlaub und Geld, das in der Freizeit gebraucht wird, selbst zahlen muss. Allein die Schule kann für manche Sportclubs schon 120 Dollar verlangen.

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