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Sprachreisen USA Arizona Erfahrung Teil IV

In den USA - Jahr 2001

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45. Kalenderwoche:05.-11. November

Es ist viel passiert, seitdem ich hier bin. Ich habe viele nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt, neue Freunde gefunden und viele schöne Erlebnisse gehabt. Meine Gastfamilie ist einfach super. In der Schule klappt es auch gut mit dem Lernen.

In dieser Woche hatten wir Homecoming in unserer Schule. Ich bin unerwartet der "Homecoming-King" geworden. Von etwa 380 Schuelern, die gewaehlt haben. Ein gutes Ergebnis fuer mich....

Die Prüfungen zu meinem Fuehrerschein habe ich jetzt vollständig bestanden. In den drei Wochen nach meiner bestandenen theoretischen Pruefung kam mein Fahrlehrer mit einem Chevrolet vor unser Haus gefahren, um mich im Fahren zu schulen. Auf der Strasse sind 4 Spuren in jeder Richtung, und jeder wechselt laufend die Spur. Das ist ganz irritierend. Man gewoehnt sich aber daran.

In dieser Woche hatte ich die praktische Prüfung. Ich musste durch die Stadt fahren, die Ampelkreuzungen beruecksichtigen und in einem Wohngebiet nicht die spielenden Kinder ueberfahren. Ich habe aber alles sauber bestanden, sogar Parallelparken, Wenden etc. Dann war alles erledigt und ich bin stolzer Besitzer des Führerscheins. Leider darf ich keinen einzigen Meter während meines Schuljahres mit dem Auto fahren. Das ist mir von der Organisation Partnership International streng untersagt worden, da das Unfallrisiko einfach zu gross ist.

Die Fahrschule hat ein Foto von mir gemacht, da ich zum Schueler der Woche erklärt wurde.

 

46. Kalenderwoche: 12.-18. November

Diese Woche habe ich meine Noten fuer die zweite 6-Wochen Periode bekommen. Ist im grossen und ganzen nicht viel anders. Im Gegenteil, mein GPA ist jetzt bei 3,7. In Spanisch habe ich ein B (88%), in Kenpo ein A (95%), in Government ein A (92%), in Algebra 2 ein A mit 185%, in Integrated Language Arts ein B (85%), in Astronomy A (101%) und in Advanced Acting auch ein A mit 98%. Meine Reportkarte ist in meiner Bildergalerie zu finden.

Um meine Stunden fuer die Community zu erhoehen, habe ich bei der gestrigen (Sonnabend) Gilbert Parade mitgeholfen. Ich muss 75 Stunden Community Service Arbeit leisten, um meinen Abschluss zu bekommen. Im Moment habe ich schon 46 Stunden. Das ist recht viel, da ich fuer meine Partnerorganisation Ayusa eine Website gestallten sollte, die auch von meinen Representanten einfach geupdatet und veraendert werden kann. -> www.azayusa.com

Sonntag war Keldens erster Geburtstag. Wir haben eine relativ grosse Party veranstaltet. Fast die ganze Familie war da. Die ersten Gaeste kamen um 15.04 Uhr und gingen um 20.28 Uhr. Das ist irgendwie anders als in Deutschland.

47. Kalenderwoche: 19.-25. November

Diese Woche war Thanksgiving. Wir fuhren kurzentschlossen nach Las Vegas. Direkt nach der Schule holte uns meine Gastmutter ab und sagte: "Beeilung, wir fahren gleich nach Las Vegas. Packt eure Sachen und es geht los."... typisch Amerika. Entweder zu spaet oder mehr als kurzfristig ;-)

Angekommen in Las Vegas begrueßten wir unsere bekannte Pastorenfamilie und erholten uns von der 5-stuendigen Fahrt. Am spaeteren Abend sind wir dann noch in einige Hotels auf dem "Strip" gekommen. Unter anderem das Hotel Mirage.

Am naechsten Abend liefen wir dann den ganzen "Strip" ab und wagten eine Fahrt auf der Stratosphere. Auf der Spitze des hoechsten Gebaeudes von Las Vegas sitzt man, nach einer Wartezeit von 2 Stunden, in einer Viererreihe in einer Höhe von 921 feet. Abgefroren und fast weggeblasen hoert man dann eine Stimme: "three, two,..." (kein one), und man wird mit 45 m.p.h. in eine Höhe von 1081 feet geschleudert. Das geschieht in genau 2,5 Sekunden und drei mal nacheinander.

Nach den Erlebnissen des vergangenen Tages bereiteten wir das riesige Thanksgiving-Essen vor. Tische wurden aufgebaut, Bestecke bereitgelegt und nicht zu vergessen das Essen gekocht. Am fruehen Nachmittag aßen wir dann und unterhielten uns, nachdem ein umfangreiches Gebet gesprochen wurde und wir uns erzaehlten, fuer wen oder was wir dankbar sind. Als wir dann alle fertig waren, halfen alle mit wieder aufzuraeumen. Danach schlief mehr als die Haelfte der Familie erst einmal, um sich von dem grossen Essen zu erholen.

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