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Sprachreisen USA Arizona Erfahrung Teil VI

In den USA - Jahr 2001

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52. Kalenderwoche: 24.-30. Dezember

In den USA ist Weihnachten anders als in Deutschland. Alle Haeuser sind mit bunten Lichtern und Weihnachtsmaennern geschmueckt. Manchmal blinkt eine blaue Lichterkette auf der linken Seite des Hauses, und auf der rechten Haelfte sind alle Lichter rot und starr. Irgendwie ganz schoen kitschig, aber in vielen Faellen sieht die Dekoration der Haeuser und Strassen auch ganz nett aus.

Nachdem alle Familienmitglieder am 23.12. eingetroffen waren und viele Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt hatten, feierten wir am 24.12. "Christmas Eve": Nach dem grossen Abendessen guckte fast die ganze Familie fern. Die anderen, die nicht fernsahen, spielten Monopoly. Nach Beendigung des Spieles, was schon fast zu sehr ernst genommen wurde (aber nur als Spass betrachtet wird: "Sell me this street or you can sleep outside tonight!"), durfte jeder ein Geschenk oeffnen. Alles wurde natuerlich in Bildern festgehalten. Die Eltern meines Gastvaters bekamen einen DVD-Player geschenkt, der natuerlich gleich über den Verlauf der restlichen Nacht entschied: Videos bis zum Umfallen. Ich fand es nicht so toll, den ganzen Abend Videos mit der ganzen Familie zu sehen.

Am naechsten Morgen, dem 25.12., war dann der entscheidende Moment, auf den jeder gewartet hatte. Der Tradition nach wurden wir um 10 vor 6 geweckt. Wir setzten uns alle in einem Kreis vor den Weihnachtsbaum. Die Schwester meines Gastvaters verteilte dann ein Geschenk nach dem anderen. Nach etwa einer Stunde war dann alles geoeffnet  und jeder beschäftigte sich mit seinen Geschenken. Dann wurde das Fruehstueck zubereitet: Pfannkuchen. Im weiteren Verlauf wurde nur noch ferngesehen oder am Computer gearbeitet, was fuer mich total langweilig war. Am naechsten Tag, dem 26.12., wurde der Verlauf des naechsten Jahres besprochen, im ganzen Haus sauber gemacht und mit dem Aufbruch begonnen.

Im Grossen und Ganzen war Weihnachten ganz spannend und anders als zu Hause in Deutschland, aber ein wenig langweilig zu gleich. Deswegen wuerde ich ein Weihnachtsfest in Deutschland bevorzugen.

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