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In den USA - Jahr 2002 zurück zum Jahr 2001 4. Kalenderwoche: 21. Januar - 27. Januar Am Montag hatten wir schulfrei. Es war MLK (Martin Luther King)/Civil Rights Day. Die anderen Tage war wie immer Schule. 5. Kalenderwoche: 28. Januar - 03. Februar Meine Gastfamilie fuhr am Freitag morgen zu ihren Grosseltern nach San Diego, um dort ihren Grossvater im Krankenhaus zu besuchen. Gluecklicher Weise ist er inzwischen wieder fit wie ein Turnschuh. Jedenfalls hatten Ruslan und ich das ganze Haus fuer uns allein. Da war es mal an der Zeit, wieder richtig laute Musik zu hoeren oder - Videos zu sehen. Wegen diverser schlechter Woerter usw. duerfen wir nur PG-13 DVD's sehen, was in die Kategorie Disney gehoert. Videos wie Hannibal, Sleepy Hollow, The Green Mile oder auch Scary Movie haben wir uns also ausgeliehen, um mal etwas Spannendes zu sehen, da amerikanisches Fernsehen im Allgemeinen nicht interessant ist (Kochkanal 1, Kochkanal 2, InfoChannel Nord-Ost, Wetterkanal etc ;-). Jedenfalls war es mal ganz ig ohne unsere Gasteltern.... 6. Kalenderwoche: 4. Februar - 10. Februar Das Ayusa Projekt am Montag ist natuerlich ausgefallen, wie fast jede andere Veranstaltug auch. Entweder niemand kommt oder es wird eine Stunde vorher per Email abgesagt. Denn die Organisation ist seit August 2001 auch immer schlechter geworden. Naja, was soll's. Am Mittwoch war mein Geburtstag. Ich durfte aber trotzdem um 6am aufstehen, um dann eine Stunde mit dem Bus zur Schule zu fahren. Dort angekommen wurde ich total nett begruesst, was ich gar nicht erwartet hatte. Auch die Schulleiterin hat mir eine nette Karte mitten im Unterricht der 1th (natuerlich: st) hour (jaja, Schulleiter machen auch Fehler ;-) zukommen lassen. In der Mittagspause haben wir dann im Culture Club "gefeiert". Ich habe von der Organisatorin dieses Clubs ein kaltes Stueck PapaJohns Pizza mit einer Kerze bekommen, die aus Sicherheitsgruenden nicht angezuendet werden konnte. Komischer Weise gab es fuer die anderen Geburtstage (z.B. Ruslan) Luftballons und ein Stueck Kuchen mit angezuendetem Licht. Ich glaube, das war irgendwie sarkastisch gemeint... Am Samstag habe ich dann mit drei Freunden ein bisschen gefeiert. Es war eine lustige Viererrunde. Wir wollten am Abend in einem Pizza Hut essen gehen, konnten aber keinen gemuetlichen finden. Mein Gastvater meinte, entweder wir ziehen unsere Koepfe ein, um nicht erschossen zu werden, oder wir gehen woanders hin. Wir sind dann also im "Chillis" gelandet, was wirklich super war. Apropos erschiessen. Vor einigen Tagen bin ich fast an einem Herzinfarkt gestorben. Um ca. 2 Uhr in der Nacht bin ich in unsere Kueche gegangen, um mir etwas zu trinken zu machen. Dummerweise bin ich im Dunkeln ueber Keldens Spielzeug gestolpert und habe ein wenig Krach gemacht. Sekunden spaeter stand mein Gastvater mit seiner 9Millimeter Waffe in der Tuer und meinte "Haende hoch". Meine Antwort: "Stop ich bin's doch nur", und er wies die Waffe von mir. ICH LEBE NOCH! Naja, das waren meine Erlebnisse der vergangenen Wochen. Lesen Sie hier weiter
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